Deutsche Filmwoche #online!

Im Rahmen der diesjährigen Deutschen Filmwoche in der Woiwodschaft Oppeln gibt es die einzigartige Möglichkeit auf herausragende deutsche Filmproduktionen der letzten Jahre zurückzublicken. Aufgrund der epidemiologischen Situation verlegen wir die Filmvorführungen in das Netzwerk – sie werden auf der Plattform mojeekino.pl vom 23. bis zum 29. November 2020 verfügbar sein.

Wie üblich haben wir freie Eintrittskarten vorbereitet, diesmal in Form von Codes, die den Zugang zu einem ausgewählten Film ermöglichen. Einzelheiten über ihre Verteilung werden bald verfügbar sein!

Im Programm kann man 7 Spielfilme finden, sowie zwei Produktionen für Kinder und Jugendliche. Einzelheiten kann man sich unten anschauen! Wir haben auch ein spezielles Angebot für Schulen vorbereitet, das hier verfügbar ist.

TONI ERDMANN
dir. Maren Ade / Deutschland, Österreich, Frankreich, Schweiz, Rumänien / 2016, 162 Min.

Winfred ist ein geschiedener, pensionierter Klavierlehrer, der es liebt, herumzualbern und der ständig Witze über seine Nachbarn in deutschen Vorstädten macht. Seine Tochter Ines – eine Beraterin, die im Ausland in einem großen Konzern arbeitet – hat genauso gerne alles unter Kontrolle wie ihr Vater. Im Laufe der Jahre hat ihre Beziehung nicht sehr gut funktioniert, und wenn ein Vater seine Tochter unerwartet für ein paar Tage besucht, nimmt sein Besuch eine überraschende Wendung. Um die gestresste Lebensfreude und den Sinn für Humor von Ines zurückzubringen, kreiert Winfred eine fiktive Figur – den falschen Geschäftsmann Toni Erdmann.


SYSTEMSPRENGER
dir. Nora Fingscheidt / Deutschland 2019, 118 Min.

Benni ist erst neun Jahre alt, aber mit ihren Erfahrungen liegt sie gegenüber ihrer Altersgenossen weit voraus. Egal, in welche Institution sie gehen würde, früher oder später wird sie von dort verwiesen. Fälle wie der unschuldig aussehende Benni werden in der Umgangssprache der Sozialarbeiter als “Systemsprenger” bezeichnet. Hinter den Aggressionen, Schreien und Gewalttätigkeiten, die das Verhalten des Mädchens kennzeichnen, steht ein Ziel. Es ist der verzweifelte Wunsch, nach Hause zu gehen und bei ihrer geliebten Mutter zu leben. Die Frau hat jedoch viele Zweifel, da sie befürchtet, dass ihre unglückliche Tochter es ihr nicht erlauben wird, ihr Leben wieder aufzunehmen. Als die nächsten paar Wege nicht helfen, Bennis explosiven Charakter zu zähmen, gibt es plötzlich ein Licht im Tunnel in der Person von einem neuem Vormund Micha. Wird er dort Erfolg haben, wo alle anderen das Mädchen “durchgekreuzt” haben?


24 WOCHEN
dir. Anne Zohra Berrached / Deutschland 2016, 103 Min.

Astrid (Julia Jentsch) ist Komödiantin. Sie leitet eine beliebte Fernsehsendung, und ihr Ehemann Markus (Bjarne Mädel) ist ihr Manager. Sie führen ein glückliches Leben, sowohl im als auch außerhalb des Rampenlichts. Sie haben ein schönes Zuhause, eine reizende 9-jährige Tochter und ein zweites Kind, das unterwegs ist. Die Idylle wird von einer Nachricht des Gynäkologen gestürmt: Der Fötus hat das Down-Syndrom und einen schweren Herzfehler. Nach dem ersten Schock entscheidet sich das Paar optimistisch, sich dem Problem zu stellen. Sie besuchen eine Schule für Menschen mit Down-Syndrom und versuchen, sich so gut wie möglich an die Situation zu gewöhnen.
Mit der Zeit stellt sich jedoch heraus, dass Astrid diese schwierige Entscheidung über die Zukunft ihres ungeborenen Kindes, ihrer Familie und ihrer Karriere alleine treffen muss…


WERK OHNE AUTOR
dir. Florian Henckel von Donnersmarck / Deutschland, Italien 2018, 188 Min.

Eine Geschichte, die auf der Biografie des Malers Kurt Barnert basiert. Der kleine Kurt ist seiner jungen und außergewöhnlichen Tante Elisabeth sehr verbunden. Ihre Krankheit und ihr Schicksal werden einen großen Einfluss auf sein späteres Nachkriegsleben haben. Als junger Maler verliebt sich Kurt in die schöne Ellie. Es stellt sich heraus, dass ihre Familie ein dunkles Geheimnis verbirgt, das mit dem Schicksal der Hauptfigur verbunden ist. Darüber hinaus wird der Künstler noch immer von Kindheitserinnerungen an das Naziregime geplagt, und der anfänglich geliebte sozialistische Realismus bringt bittere Enttäuschung. Wird ihm seine Flucht in den Westen Erleichterung bringen?


DER HAUPTMANN
dir. Robert Schwentke / Deutschland, China, Frankreich, Polen, Portugal / 2017, 118 Min.

Der Film erzählt die Geschichte eines jungen deutschen Soldaten, der in den letzten Momenten des Zweiten Weltkriegs verzweifelt um sein Überleben kämpft. Die Rettung kommt, als der Held versehentlich die Uniform eines Nazi-Hauptmanns findet. Der Mann, der sich als Offizier ausgibt, nimmt schnell die schreckliche Identität der Peiniger an, mit denen er zu fliehen versucht.


ABOUT A GIRL
dir. Mark Monheim / Deutschland 2014, 104 Min.

Kurz vor ihrem sechzehnten Geburtstag gehört Charleen zu den Teenagern, die die Probleme der Welt auf ihren Schultern zu tragen scheinen. Vielleicht liegt es an ihrem Praktikum in einem Bestattungsinstitut oder an ihrer Verehrung von Kurt Cobains Werk, dass Charleen sie in dunklere Ecken des Bewusstseinszustandes zu führen scheint. Ihre Mutter vermutet, dass mit ihrer Tochter etwas nicht stimmt, aber das Mädchen lässt niemanden herein. Eines Tages gibt Charleen einer melancholischen Stimmung nach und beschließt, Selbstmord zu begehen…


DAS SCHWEIGENDE KLASSENZIMMER
dir. Lars Kraume / Deutschland 2018, 111 Min.

Basierend auf den Motiven von Dietrich Garstkas Bestseller-Roman erzählt der Film die wahre Geschichte einer Gruppe von Sechstklässlern, die sich entschließen, sich mit den Opfern des Ungarnaufstandes solidarisch zu zeigen, indem sie in jeder Unterrichtsstunde eine Schweigeminute einlegen. Der Film beginnt, als zwei Teenager aus Eisenhüttenstadt in Ostdeutschland nach West-Berlin reisen, um das Grab von Großvater Kurt, einem ehemaligen SS-Offizier, zu besuchen. Vor der Heimkehr beschließen die Jungen, ins Kino zu gehen, wo sie eine Filmchronik über den Ungarnaufstand von 1956 finden. Das inspiriert sie zum Handeln.


NELLYS ABENTEUER
dir. Dominik Wessely / Deutschland 2016, 97 min / 10+

Im Sommer machen alle einen wunderbaren Urlaub, nur Nelly muss mit ihren Eltern nach Rumänien fahren, und es ist nicht so, wie sie es sich von Anfang an erträumt hat. Es stellt sich heraus, dass dies nicht nur ein Familienurlaub ist. Papa ist noch bei der Arbeit! Als ob das noch nicht genug wäre, hat niemand Nelly gewarnt, dass sie im Begriff waren, hierher zu ziehen. Könnte es noch schlimmer werden? Vielleicht. Das Mädchen läuft weg! Was anfangs gefährlich ist, wird schnell zum Beginn eines faszinierenden Abenteuers, das einem bewusst macht, dass der Schein verwirrend sein kann, und manchmal lohnt es sich, die eigenen Prioritäten neu zu definieren.


MOLLY-MONSTER
dir. Matthias Bruhn, Michael Ekbladh, Ted Sieger / Deutschland 2016, 70 min / 4+

“Molly-Monster” ist der erste abendfüllende Spielfilm über die Abenteuer der Monsterfamilie – Mama, Papa und die kleine Molly und ihr Freund Edison – die Charaktere der gleichnamigen Zeichentrickserie. Molly wird bald kein Einzelkind mehr sein. Sie wird keine ältere Schwester sein – sie wird die beste ältere Schwester der Welt sein. Sie hat sogar einen Hut für ihren Bruder gemacht, um ihn nach dem Schlüpfen warm zu halten. Mollys Eltern, Frau und Herr Monster, machen eine Reise zu einer weit entfernten Insel, auf der alle Mitglieder des Monster-Clans geboren werden. Papa hat immer noch was davon. Oh, nein! Sie haben ihren Hut vergessen! Molly und ihr gefilmter Spielzeugfreund Edison gehen auf eine große Reise – viele große Abenteuer und große Herausforderungen liegen vor uns.


Veranstalter: der Verein Opellner Lamas und Bund der Jugend der deutschen Minderheiten in Polen
Partner: Sozial- Kulturelle Gesellschaft der Deutschen im Oppelner Schlesien
Das Projekt wird von der Regierung der Woiwodschaft Oppeln und dem Konsulat der Bundesrepublik Deutschland in Oppeln finanziert.