Deutsch für Selbstlerner Teil 2

Szczegóły wydarzenia

  • Deutsch für Selbstlerner Teil 2
  • Dodano: 20 sierpieñ 2014

  • Heute gibt es die zweite Ausgabe unserer Initiative "Deutsch für Selbstlerner".

    Habt Ihr überhaupt den letzten Text gelesen und die Quizfragen beantwortet?

    Wenn ja, dann seid Ihr bestimmt gespannt, ob Ihr die Fragen richtig gelöst habt. Das sind die richtigen Antworten: A, C, B, C, B

     

    Dzisiaj prezentujemy drugie wydanie naszej nowej inicjatywy "Niemiecki dla samouków".

    Przeczytaliście ostatni tekst i odpowiedzieliście na pytania do tekstu? Jeśli tak, to jesteście pewnie ciekawi, czy dobrze odpowiedzieliście na pytania. Prawidłowe odpowiedzi: A, C, B, C,B

     


     

    Deutsche kopieren fast so dreist wie Chinesen

    Unternehmen aus Deutschland sind nach den Chinesen die eifrigsten Ideenklauer der Welt ? vor Türken und Indern. Besonders perfide: Den Deutschen gelingen kaum unterscheidbare Hightech-Kopien.

    Im Kampf gegen Produktpiraten müssen es deutsche Unternehmen zunehmend mit Tätern aus dem eigenen Land aufnehmen. Nach einer in diesem Jahr vorgelegten Auswertung des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) rangieren deutsche Unternehmen als Plagiatoren mittlerweile auf Platz zwei ? hinter dem unangefochtenen Spitzenreiter China und noch vor der Türkei und Indien.

    Fast jedes vierte Plagiat (23 Prozent) werde mittlerweile im Auftrag eines deutschen Unternehmens hergestellt, berichtet Steffen Zimmermann, zuständiger Geschäftsführer für den Bereich Produkt- und Know-how-Schutz beim VDMA. Kopiert würden ganze Maschinen, Komponenten oder auch Ersatzteile.

    Im Gegensatz zu den oft minderwertigen Nachahmungen aus China handele es sich bei den Plagiaten von deutschen Unternehmen in der Regel um Hightechprodukte. Meist seien Wettbewerber Initiatoren der Plagiate. Insgesamt schätzt der Verband den durch Plagiate im vergangenen Jahr verursachten Umsatzverlust in der Branche auf rund 7,9 Milliarden Euro.

    Der Maschinenbauverband spricht mittlerweile ganz offen von "alarmierenden Zahlen" zur Produktpiraterie aus Deutschland. Die Entwicklung in anderen Branchen ist nur schwer zu beziffern. "Viele Unternehmen haben Angst, dass ihr Ruf darunter leidet", sagt Zimmermann.

    Deutliche Worte findet dagegen die Aktion Plagiarius, die sich aus Sponsorengeldern der Industrie finanziert. In der Liste der unfreiwilligen Preisträger für den seit 1977 von dem Verein vergebenen Schmähpreis Plagiarius tauchen hinter der allgegenwärtigen Konkurrenz aus China auch deutsche Unternehmen auf.

    Tricks gegen die Nachahmer

    So entstand nach Angaben des Vereins nach der Erfindung eines magnetischen Wischmopphalters aus der baden-württembergischen Provinz ein täuschend ähnlich aussehender Putzhelfer bei einem nur etwa 200 Kilometer entfernt sitzenden Konkurrenten aus Franken. Das Ergebnis des Streits in der Wischmoppszene war der dritte Preis im diesjährigen Plagiarius-Wettbewerb und ein Vitrinen-Platz für das Duo im Plagiate-Museum des Vereins in Solingen.

    Den Solinger Fälschungsjägern würden zunehmend Probleme mit Nachahmern aus dem eigenen Land gemeldet, berichtet Plagiarius-Sprecherin Christine Lacroix. Dabei würden sogar einzelne Markenhersteller selbst zum Täter. Betroffen seien alle Branchen vom Spielzeughersteller bis zum Werkzeugmacher.

    Während früher Fälschungen nach dem Schwarz-Weiß-Prinzip bereits von Weitem anhand der mangelhaften Qualität einwandfrei zu identifizieren gewesen seien, reiche die Bandbreite nun von der gefährlichen Billigkopie bis zum hochwertigen Nachbau, so der Verein. Vielfach verfügten mittlerweile auch die Plagiatoren über jahrelange Erfahrungen.

    Während die Initiative Plagiarius beim Schutz vor Fälschungen vor allem auf die Aufklärung von Verbrauchern setzt, versucht sich die Industrie die unerwünschten Nachahmer mit technischen Tricks vom Leibe zu halten. Fälschungsbedrohte Bauteile würden etwa mit Harz vergossen oder mit einem Hologramm oder einem chemischen Marker gekennzeichnet, so Zimmermann.

    Quelle: dpa/beu


    Worterklärungen


    dreist - bezczelnie

    eifrig - pilny, zawzięty

    (der) Ideenklauer - osoba, która kradnie pomysł

    unterscheidbar - odróżnialny

    im Auftrag - na zlecenie

    unangefochten - bezdyskusyjny

    (der) Spirtzenreiter - lider

    hergestellt - forma Partizip II od czasownika herstellen - produkować

    zuständig für - odpowiedzialny za

    (der) Geschäftsführer - dyrektor zarządzający

    (der) Bereich - tu: zakres

    (die) Ersatzteile - części zapasowe

    im Gegensatz zu - w przeciwieństwie do

    minderwertig - małowartościowy

    (die) Nachahmungen - tu: kopie

    es handelt sich um - chodzi o

    in der Regeln - z reguły

    (die) Wettbewerber - konkurenci

    schätzen - szacować, oceniać

    (der) Umsatzverlust - spadek obrotów

    beziffern - szacować

    (der) Ruf - tu: reputacja

    darunter leidet - pochodzi o wyrażenia unter etwas leiden - cierpieć z powodu czegoś

    (der) Schmähpreis - antynagroda

    auftauchen - pojawiać się

    täuschend - myląco

    ähnlich - podobny

    entfernt - oddalony

    betroffen sein von - dotknięty przez

    (die) Fälschungen - podróby

    anhand - na podstawie

    mangelhaft - wadliwy

    einwandfrei - tu: dokładnie

    (die) Bandbreite - spektrum

    hochwertig - najwyższej jakości

    auf etwas setzen - stawiać na coś

    (die) Aufklärung - tu: informowanie

    (die) Verbraucher - konsumenci

    sich etwas vom Leibe halten - trzymać się od czegoś z daleka

     

    Fragen zum Text

    Pytania do tekstu


    Welches Land gehört zu dem größten Plagiator?

    a) Deutschland

    b) China

    c) die Türkei

    Um welche Fälschungen handelt es sich bei Kopien deutscher Firmen?

    a) um minderwertige Kopien

    b) um schlechte Kopien

    um Kopien der Hightechprodukte

     

    Welche Folgen hat die Herstellung von Plagiaten?

    a) keine

    b) der Umsatz steigt um mehrere Millionen Euro

    c) der Umsatz sinkt

     

    An wen wird der Schmähpreis vergeben?

    a) an Unternehmen, die viele Fälschungen produzieren

    b) an deutsche Unternehmen

    c) an Unternehmen, die keine Plagiate machen

     

    Wer ist von den Plagiaten betroffen?

    a) hauptsächlich Spielzeughersteller

    b) sehr viele Branchen

                      c) Werkzeugmacher