City Bound Berlin 2019

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  • City Bound Berlin 2019
  • Hinzugefügt: 17 Juli 2019

  • Die Erkundung der Geschichte, Politik und Kultur in der bundesdeutschen Hauptstadt sowie Treffen mit Partnern des BJDM in Berlin waren Ziel dieses Projektes.


    Das Treffen mit Frau Renata Trischler von der Arbeitsgemeinschaft deutscher Minderheiten (AGDM) im Bundeshaus in Berlin stand als erstes im Programm. Unsere Teilnehmer haben viel über die Aufgabe der AGDM, der FUEN und über den Austausch der deutschen Minderheiten auf europäischer Ebene erfahren. Darüber hinaus haben die Jugendlichen Ratschläge für ihre eigene Projekte und den Vorschlag für Zusammenarbeit mit AGDM bekommen.


    Im zweiten Teil des Tages machten wir den ersten Teil des Standrundgangs durch die Hauptstadt, die Berlin-Tour. Stationen vom Reichstag, dem Brandenburger Tor über den Checkpoint Charlie bis hin zum Alexanderplatz waren die wichtigsten Orte dabei. Es wurden verschiedene Facetten der deutschen Geschichte angesprochen, die die Jugendlichen kennenlernen sollten. Mitvorbereitet wurden die Führung durch die Stadt und der Workshop zu Fotografie mit dem Smartphone von Weronika Koston und Andrea Polański. Großen Eindruck auf die Jugend hat auch das Denkmal für die ermordeten Juden Europas gemacht, wo sie über die dunkle Zeit in der Geschichte Deutschlands erfahren haben und auch durch das Denkmal spazieren konnten.


    Am nächsten Tag haben wir uns auf den Weg zur East Side Gallery gemacht. Schon davor haben die Jugendlichen eine Einführung bekommen und später einen realen Eindruck, wie die Mauer Berlin teilte. Die Kunst an der East Side Gallery, eine öffentliche Ausstellung moderner Kunst auf Überresten der Berliner Mauer, begeisterte die Jugendlichen. Besonders beeindruckend fand die Gruppe die bekannte Bemalung des Kusses zwischen Honecker und Breschnew, die die Beziehungen zwischen DDR und der Sowjetunion noch mal betont hat.


    Nachdem wir weiter die Stadt erkundet hatten, hatten wir unser Treffen im Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) mit Herrn Guido Jansen-Recken und Frau Sabrina Firley aus dem Bereich Kommunikation. Den Jugendlichen wurden die Geschichte und die Aufgaben des ifa vorgestellt. Auch haben wir uns über das unterhalten, was in Deutschland, in Polen und in der Deutschen Minderheit als "typisch deutsch" gilt. Die Jugendlichen verließen den Sitz mit Gadgets des ifa und neuem Wissen.